Feuerformen

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Jägerfeuer

Jaegerfeuer Skizze.png

Das Jägerfeuer ist mein persönlicher Favorit.


  • 1. es brennt fast rauchfrei mit einer schönen hohen Flamme, die sich gut zur Beleuchtung des Nachtlagers eignet
  • 2. man muss kaum Feuerholz machen, da man das ganze Stück Holz verwendet
  • 3. man kann es wunderbar regulieren, indem man einfach das Feuerholz verschiebt
  • 4. durch die gute Regulierbarkeit verbraucht man nur sehr wenig Holz


  • 5. ideales Kochfeuer ==>

Balkenfeuer

Balkenfeuer Skizze.png

Das Balkenfeuer kenne ich nur aus der Theorie. Mir selbst ist es noch nicht gelungen ein Balkenfeuer zu entzünden. Es soll bei geringer Flammen- und Rauchbildung gut Wärme abstrahlen. Es ist ein reines Wärmefeuer. Ich bezweifle, dass sich diese Art von Feuer durchsetzen wird, da es zu aufwändig ist es aufzubauen und sich nicht als Kochfeuer eignet.

Vielleicht kann man es nutzen, um erlegtes Wild vorsichtig zu garen und das abtropfende Fett aufzufangen.

Grubenfeuer

Grubenfreuer Skizze.png

Das Grubenfeuer ist das Lagerfeuer, das fast immer beim Militär eingesetzt wird. Der Grund dafür ist, dass der Feuerschein fast vollständig abgedeckt wird. Dieses Feuer eignet sich hervorragend als Koch- und Wärmefeuer und entwickelt seine Kraft erst richtig, wenn sich genügend glühende Holzkohle in der Grube gesammelt hat. Nachteil: Man muss erst ein Loch von min. 50 * 50cm ausheben (je größer desto besser). Dieses Feuer raucht beim Entzünden, da nur schlecht Frischluft zugeführt wird. Abhilfe schafft ein zusätzliches Loch, das seitlich zugeführt werden kann. (größerer Aufwand).

Der große Vorteil: beim schnellen Räumen des Lagers kann man die ausgehobene feuchte Erde über die Glut schütten. Man tritt die Erde einfach fest und das Feuer erstickt. Mit Blättern und Zweigen kann man dann die ehemalige Feuerstelle gut tarnen.

Dakota Fire Hole

Dakota Feuerloch kann man als Weiterentwicklung des Grubenfeuers betrachten.

Seitlich wird ein weiteres Loch gegraben, das eine Luftzufuhr und damit einen sauberen Verbrennungsprozess ermöglicht.

Diese Art des Feuers benötigt relativ weniger Holz als die meisten Lagerfeuer und kann sehr klein aufgebaut werden.

Dakota Fire Hole.png

Schwedenfeuer

Sf.png

Auch als Baumfackel, Finnenkerze, Schwedenfackel, Ligurische Dachfackel, Sibirische- oder Russische Baumfackel bekannt, erfreut es sich in den letzten Jahren auf Weihnachtsmärkten und in Sommercamps immer größerer Beliebtheit.

Dieses aus einem Stamm gefertigte Feuer bringt Licht und Wärme.

Durch seine Kompaktheit können viele dieser Feuer in einem Camp aufgestellt werden.

Die große Flamme eignet sich gut zum Kochen. Dieses Feuer funktioniert nach dem Hochofenprinzip.

Im Stamm brennt ein Feuer, diese Hitze lässt das Holz ausgasen. Das Holzgas wiederum brennt als „Fackel“ am oberen Ende. Solche Schwedenfeuer können je nach Größe über mehrere Stunden brennen und bringen gut Wärme.

Selbstbau eines kleinen Schwedenfeuers

Schwedisches "Knüppelfeuer"

Schwedisches-Knueppelfeuer-007.JPG

Um es gleich zu gestehen stammt die Idee des schwedischen Knüppelfeuers / Fackel nicht von mir.

Das grundsätzliche Prinzip basiert auf dem Schwedenfeuer bzw. dem Hoboofen.

Die Idee stammt aus einem YouTube Video in dem uns der User: bushcraftmyway seinen the swedish torch/stovezeigt.

Ich wollte nicht glauben, dass ein kleines Teelicht (mit einem größeren Docht) es schafft feuchtes recht kompaktes Holz zu entzünden.

Das größte Problem bei einem Schwedenfeuer ist tatsächlich diese „in Gang“ zu bringen.

Aus diesem Grund musste ich dieses einfach ein mal ausprobieren.




weiter lesen

Der Feuerkorb

Feuerkorb.JPG

Auch der Feuerkorb erfreut sich auf mittelalterlichen Märkten immer größerer Beliebtheit. Auch für den heimischen Garten geeignet, wenn man eine Party feiert. Leider verbrauchen solche Feuerkörbe richtig viel Holz und als Kochfeuer eignet es sich nur begrenzt, da schon der leichteste Wind ein Großteil der Wärmeenergie verweht. Obwohl ich persönlich nicht allzu viel von Feuerkörben halte, eignen sich solche Körbe als Wärmespender. In alten Tagen bis 1960 wurden Feuerkörbe genutzt, um Rohbauten (Häuser) zu trocknen. Ich vermute, dass entstehendes Kohlendioxid CO2 das Abbinden des Kalkmörtels begünstigt hat.

Einige wichtige Punkte:

  • Feuer im Feuerkorb zählt nicht unter "offene Feuer" und darf auch unter dem Jahr gezündelt werden.
  • Ebenso auf Campingplätzen, in deren Regelwerk darauf hingewiesen wird, dass kein offenes Feuer erlaubt ist.

Die Biwakküche

Western Feuer.JPG
  • Es gibt für jeden Zweck das richtige Feuer.
  • Es gibt nichts, was nicht schon ausprobiert wurde.
  • Es gilt, das Lagerfeuer so klein wie nur irgend möglich zu halten.

Je kleiner das Feuer, umso besser kann man es regulieren. Das Feuerholz, obwohl es zu den nachwachsenden Rohstoffen zählt, sollte immer sparsam eingesetzt werden.

Zum Thema "Draußen kochen" wird noch ein eigener Artikel erstellt.

Trapper-survival001.jpg

Sternfeuer

Sternfeuer Skizze.png

Ähnlich dem Jägerfeuer.
Gut geeignet für größere Feuerstellen wenn sich mehrere Personen
in Biwaklager befinden. (zwei bis vier Personen).

Ideal um größere Töpfe (Dreibein) zu beheizen.

  • 1. es brennt fast rauchfrei mit einer schönen hohen Flamme, die sich gut zur Beleuchtung des Nachtlagers eignet
  • 2. man muss kaum Feuerholz machen, da man das ganze Stück Holz verwendet
  • 3. kann man es wunderbar regulieren, indem man einfach das Feuerholz verschiebt
  • 4. durch die gute Regulierbarkeit verbraucht man nur sehr wenig Holz
  • 5. Ideales Kochfeuer

Pagodenfeuer

Pagodenfeuer.png

Das Pagodenfeuer kenne ich ebenfalls nur aus der Theorie.

Das Holz wird wie beim Jägerfeuer, allerdings in mehreren Etagen, übereinander angeordnet.

Wie beim Jägerfeuer bekommt es genug Luft. Es kann hohe Temperaturen erreichen, die große und helle Flammen erzeugen.

Tipp von trailfinder

Man beginnt mit einem kleinen Pyramidenfeuer mit trockenem Holz. Rund herum kann man jetzt feuchtes Holz pagodenförmig auftürmen. Das feuchte Holz kann trocknen und der Zwischenraum der einzelnen Stockwerke lässt genügend Luft für das Feuer durch.

Ideal für größere Veranstaltungen & Feiertage.

Pyramidenfeuer

Pyramit feuer001.JPG

Diese Art des Feuers ist wohl die bekannteste. Jeder hat dieses Feuer schon gesehen z.B.: Osterfeuer. Es eignet sich als Wärmefeuer für viele Personen. Als Kochfeuer eignen sich große Pyramidenfeuer kaum, da die abgestrahlte Hitze viel zu groß ist. Der Verbrauch von Feuerholz ist groß.

Die Feuerschale

Feuerschale.JPG

In Verbindung mit einem Dreibein in der heutigen Zeit für ein paar Euro käuflich zu erwerben.

Eine nützliche Geschichte, um zu grillen und danach ein wenig Holz aufzulegen.

Die Feuerschale ist, wie beim Feuerkorb, kein offenes Feuer.

Die Vorbereitung einer Feuerstelle entfällt komplett. Auch hier wird der Platzwart eines Zeltplatzes „dicke Backen“ machen, aber er kann nicht viel gegen das Treiben tun.

Ein knisternd brennendes Feuer in der Schale spendet ausreichend Wärme und kann als Kochfeuer verwendet werden.

Typ Hobo Ofen & Germanenherd

Germanenherd009.JPG

Diese Kleinst-Öfen beschreibe ich an dieser Stelle zusammen. Allen gemein ist, dass sehr wenig Feuerholz benötigt wird und deshalb solche Feuer sehr wirtschaftlich zu betreiben sind.

Steckt man etwas längeres Holz in diese Öfen, entsteht ein Hochofeneffekt, wobei große Flammen entstehen. Auch um den Grilleimer finden sich Leute, die in der Nacht interessante Gespräche führen. (Interessanter als Talkshows im TV)

Siehe: Feuerstelle und Dreibein im Garten, Rocket-Stove, Germanenherd, Outdoor Küche, Hoboofen Bauplan

Party und Biwak Beleuchtung




Flamme rot.png


Autor: André Pohle

Green copyright55.png
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